Angeblich war die Kopfbedeckung der Braut vor langer Zeit das Symbol der Sauberkeit. Sie hatte auch ihre praktischen Vorteile - wenn der Schleier ausreichend lang war, sollte er die zukünftig verheiratete Frau vor "unerwünschten Blicken" schützen. Er hatte also die Funktion des Vorhanges, der das Fräulein vom Kopf bis Fuß zudeckte, damit kein anderer Mann sie habgierig näher ansehen konnte. Heute ist wenig von dieser Funktion des Schleiers geblieben. Das heißt aber nicht, dass er an Attraktivität verloren hat.

Die Hochzeitskopfbedeckung hat heute hauptsächlich die dekorative Funktion und die zukünftig verheirateten Frauen besuchen gerne die Hochzeitsladen oder ihre Internetäquivalenten um sich die nächsten Modelle näher anzusehen. Es gibt übrigens in was auszuwählen: Wir können schöne Brautschleier, die aus Spitze, Satin ausgeführt sind oder gestickte, mit Verzierungen bedeckte oder auch ganz glatte finden.

Es gibt nur einen Anlass um diese Kopfbedeckung anzuziehen und sie ist außergewöhnlich, wie alleine die Hochzeitsbedeckung. Es ist also nicht seltsam, dass jede Braut gerne viel Zeit und Energie für die Wahl des für sich entsprechenden Exemplars weiht. Es sieht also so aus, dass die Schleier vom Symbol der Sauberkeit zum Symbol der Außergewöhnlichkeit des Augenblickes geworden sind.